Kurzchronik

100 Jahre Turngemeinde 1904 Limburgerhof e.V.

(Auszug aus der Chronik "100 Jahre Turngemeinde Limburgerhof e.V." von Adolf Weber von Januar 2004).
Überarbeitete und erweiterte Fassung vom März 2011. Die Kurzchronik gibt es als Download hier.

1904 Am 18. September treffen sich auf Einladung des Gauturnwartes Heinrich Reichert im Gasthaus "Zum Bahnhof" (heute: Speyerer Straße 117, gegenüber dem Alten Rathaus) Turner und Turnfreunde zwecks Gründung einer Turngemeinde. Zwölf anwesende Personen beschließen den Verein "Turngemeinde Friedensau und Limburgerhof" zu nennen. Die Generalversammlung am 24. September wählt Richard Edler zum 1. Vorstand.


"Gasthaus zum Bahnhof" (Zeichnung Gerhard Hauck)

1905 Bei der ordentlichen Generalversammlung am 08. Oktober erstattet der 1. Vorstand einen ausführlichen Bericht über das erste Vereinsjahr. Es werden drei Familienabende, eine Fasnachtsunterhaltung, ein größeres Volksturnfest sowie ein Abturnen mit Vereinswettturnen und Vereinsball durchgeführt. Die Mitgliederzahl beträgt 96.

1908 Im Juli besuchen vier Turner das 11. Deutsche Turnfest in Frankfurt am Main. Vom 15. bis 17. August richtet die TG zum ersten Mal das Gauturnfest aus. Anlässlich des Turnfestes wird auch die neue Vereinsfahne eingeweiht.


Fahnenweihe im Jahre 1908

1919 Die BASF stellt der TG auf dem Gelände des Limburger Gutshofes in der Parkstraße einen Turnplatz zur Verfügung.

1920/21 Die BASF errichtet auf dem Turnplatz eine Turnhalle. Die Turnhalle wird am 13. November 1921 feierlich eingeweiht.


Die erste Turnhalle in der Parkstraße 1921-30

1922 Es wird eine Abteilung für Turnerinnen gegründet. Jakob Herrmann wird zum 1. Vorstand gewählt. Er übt dieses Amt bis 1937 aus.


Turnerinnenriege 1922

1923 Die Inflation belastet auch den Verein sehr stark. Die BASF führt mit dem "Anilin-Dollar" eine eigene, im ganzen Regierungsbezirk Pfalz umlauffähige Währung ein. Davon profitiert nicht zuletzt auch die TG bei den Mitgliederbeiträgen.

1927 Mit Lenchen Müller ist zum ersten Mal eine Frau Mitglied im Turnrat. Die TG wechselt vom Rhein-Haardt-Gau zum Rhein-Limburg-Gau. Das 1925 von der BASF am Königsplatz (heute Berliner Platz) erbaute Gasthaus Limburgerhof wird Vereinslokal der TG.

1928 Lenchen Müller wird erste Frauenturnwartin der TG. An Pfingsten wird das Jugendheim des Pfälzer Turnerbundes auf dem Wingertsberg bei Annweiler seiner Bestimmung übergeben. Beim 15. Deutschen Turnfest in Köln sind 4 Turnerinnen und Turner am Start. Käthe Benz kehrt als Siegerin heim.


Festzug durch die Kolonie mit Lenchen Müller

1929 Die I.G. Farben (als Nachfolgerin der BASF) beansprucht den Turnplatz für eigene Zwecke und bittet die TG, für die Turnhalle einen anderen Standort zu suchen. Am 08./09. Juni feiert die TG auf dem Kirchenplatz (heute: Gelände der Carl-Bosch-Schule) ihr 25. Stiftungsfest.

1930 Am 1. Januar wird Limburgerhof eine selbständige politische Gemeinde. Die Generalversammlung der TG beschließt daher am 18. Januar die Änderung des Vereinsnamens in "Turngemeinde Limburgerhof gegr. 1904 (D.T.)". Im März erwirbt die TG 04 von den I.G. Farben ein 1.000 qm großes Gelände zum Preis von eintausend Mark. Dieses Gelände an der Bahnlinie wird zum neuen Standort der Turnhalle und des Turnplatzes. Am 19./20. Juli wird die Turnhalle eingeweiht. Der Verein hat inzwischen 373 Mitglieder.

1933 In der Jahreshauptversammlung wird die Gründung einer "Schießabteilung" beschlossen. Schießwart wird Georg Cappel. Nachdem Reichskanzler Adolf Hitler und die "Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" (NSDAP) die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen haben, dulden diese nur noch Organisationen, die den Nationalsozialismus vorbehaltlos unterstützen. Die Jugendverbände werden durch die "Hitlerjugend" (HJ) ersetzt.

1934 Am Turnfest anläßlich der Feier zum 30-jährigen Bestehen der TG 04 nehmen 350 Wettkämpfer teil. Im Zuge des "Gleichschaltungsgesetzes" der Nationalsozialisten wird die Deutsche Turnerschaft mit dem "Deutschen Reichsbund für Leibesübungen" verschmolzen.

1935 Vom "Saar-Befreiungsgaufest" in Saarbrücken kehren vier Athletinnen und Athleten der TG 04 als Sieger im Mehrkampf heim: Edeltrud Koch, Gustav Hartung, Walter Handwerker und Jakob Herrmann.

1936 Jakob Katzenbach, Lehrer an der hiesigen Volksschule, übernimmt das Training der Leichtathleten. Die Gruppe der 10- bis 14-jährigen Schüler und Schülerinnen muss auf Anordnung der Reichsjugendführung aufgelöst werden. Diese Altersgruppe wird in Zukunft vom "Jungvolk" der NSDAP betreut.


Leichtathleten mit Jakob Katzenbach (4. v.l.)

1937 Der "Deutsche Reichsbund für Leibesübungen" verlangt die Auflösung der beiden örtlichen Sportvereine und deren Zusammenschluss zu einem Großverein. In einer gemeinsamen außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20. März wird angesichts des politischen Druckes einstimmig die Fusion der beiden Vereine "Sportverein Friedensau-Limburgerhof" und "Turngemeinde Limburgerhof gegr. 1904 (D.T.)" beschlossen. Der neue Verein nennt sich "Verein für Leibesübungen Limburgerhof" (VfL). Vereinsführer wird Jakob Katzenbach.


Edeltrud Koch beim Weitsprung

1938 Edeltrud Koch nimmt nach dem Gewinn des Ausscheidungswettkampfes im Dreikampf am 18. Deutsche Turnfest in Breslau teil. Mit einer Weite von 5,41 m ist sie eine der besten Weitspringerinnen im Deutschen Reich.

1939/45 Der 2.Weltkrieg unterbricht weitestgehend den Sportbetrieb. Die schreckliche Bilanz des Krieges: Über 200 Gefallene bzw. Vermisste aus Limburgerhof.

1945 Mit dem Kriegsende ist auch die Existenz des VfL beendet. Die französische Militärregierung verbietet zunächst das Turnen. "Es werden nur die Sportarten erlaubt, die auf einem Sportplatz betrieben werden (Fußball, Handball, Basketball, Hockey). Keine Genehmigung wird erteilt für: Geländesport, Wanderungen, Turnen."

1946 Gründung des Sportvereines "Schwarz-Rot 1946 Limburgerhof", in dem zunächst Fußball, Handball und Leichtathletik betrieben werden. Vorstand ist Heinrich Schwöbel. Die Gemeinde stellt dem Verein den neuen Sportplatz in der "Gewanne Eichelgarten" (heute Bereich Trifelsring) unentgeltlich zur Verfügung.

1947 Im Januar wird der Vereinsname geändert in "Sportverein Limburgerhof"(SV). Vorstand ist Karl Schopp.

1948 Die französische Militärregierung erlaubt die Ausübung weiterer Sportarten, u.a. auch das Gerätturnen. Die Kampfsportarten bleiben bis auf weiteres verboten. Der Mitgliederstand des Sportvereins beträgt 345.

1953 Am 28. August treffen sich im Nebenzimmer des Gasthauses Limburgerhof auf Anregung von Ludwig Vollmer, Richard Wagner, Wilhelm Machauer und Ludwig Hauck frühere Mitglieder und Freunde des Turnens zur Wiedergründung des Vereins, der sich nun "Turngemeinde 1904 Limburgerhof e.V." nennt. Vierundvierzig Personen tragen sich spontan in die Mitgliederliste ein. Richard Wagner wird zum 1. Vorstand gewählt.

1956 Der Verein zählt inzwischen 192 Mitglieder. Hugo Koch wird 1. Vorsitzender. Es kommt zur Neugründung des Fanfarenzuges.

1957 In Eigenleistung wird eine Bühne in die Turnhalle eingebaut.

1958 Mit dem Schießleiter Wagner wird die Schießabteilung neu gegründet.

1959 Die Schützen bauen in Eigenhilfe im Keller der Turnhalle einen Schießstand mit insgesamt sieben Schießständen. Schwimmwartin der neu gegründeten Schwimmabteilung ist Marga Vondung.

1961 Eine Versehrten-Sportgruppe wird mit Josef Seider als Übungsleiter ins Leben gerufen.

1963 Der Verein zählt jetzt 450 Mitglieder. Reinhold Ulrich unterstützt als geschäftsführender Vorstand den 1. Vorsitzenden Hugo Koch. Unter der Leitung von Carl Mühlbauer wird das Turnen für Jedermann eingeführt.

1964 Die Volleyballspieler des Jugenddorfes schließen sich der TG 04 an. Die "Limburger Hofnarren" (Li-Ho-Na) wagen sich auf das närrische Parkett.

1965 Als Nachfolger von Hugo Koch wird Reinhold Ulrich 1. Vorsitzender. Der Verein hat inzwischen 700 Mitglieder. Der Verein legt sich einen Wahlspruch zu: Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit.

1966 Die Turnhalle, liebevoll auch die "alt' Scheier" genannt, ist renovierungsbedürftig und den steigenden Anforderungen nicht mehr gewachsen. Der Turnrat beschließt daher, eine neue Turnhalle zu bauen.

1967 Nach dem Abriss der alten Halle wird am 30. März mit dem Neubau begonnen. Die Grundsteinlegung wird am 2. September vollzogen.

1968 Unter der Regie des unermüdlichen Reinhold Ulrich werden fast 29.000 Arbeitsstunden von 89 Mitgliedern geleistet. Dies entspricht einer Eigenleistung von ca. 86.000 DM. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 493.500 DM. Am 23. November wird die Jahnturnhalle feierlich eingeweiht.


Die neue Turnhalle 1968

1969 Die Mitgliederzahl ist auf 1.000 angestiegen. Richard Wagner übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden.

1970 Reinhold Ulrich übernimmt wieder den Vorsitz. Er wird von 3 Stellvertretern unterstützt. Mit Margot Weber wird zum ersten Mal eine Frau Sportwartin der TG.

1972 Dr. Hellmut Langbein wird erster Vorsitzender.

1976 Als erste Kampfsportabteilung werden die Judokas in den Verein aufgenommen. Hansjörg Richter beginnt seine erfolgreiche Trainertätigkeit bei den Leichtathleten. Der Verein zählt nun 1.200 Mitglieder.


Fahnenenthüllung durch Margot Weber, 1983

1978 Agathe Schwarz wird Deutsche Meisterin im Luftpistolenschießen.

1979 Die TG 04 feiert mit einem Festakt, mehreren sportlichen Veranstaltungen sowie einer Bilderausstellung ihren 75. Geburtstag.

1980 Hildegard Mohr tritt dem Verein mit der Jugend-Behinderten-Sportgruppe bei.

1981 Beim Landesturnfest des Pfälzer Turnerbundes in Oggersheim ist die TG 04 stark vertreten. Der Fanfarenzug gestaltet unter der Leitung von Peter Scheidt sein erstes Musikfest, zu dem über 500 Teilnehmer anreisen. Die "Limburger Hofsänger" werden von Charlie Büttner erstmals präsentiert.

1983 Das 26. Deutsche Turnfest lockt eine größere Gruppe nach Frankfurt. Die Turnerfrauen überraschen den Vorstand mit einer von ihnen selbst geschaffenen, neuen Vereinsfahne.

1984 Das erste Rheinland-Pfalz-Turnfest in Mainz sieht 50 TG-ler am Start. Andrea Weber wird Turnfestsiegerin im Dreikampf der Frauen. Der Verein feiert sein 80-jähriges Bestehen.

1985 Mit 60 Teilnehmern ist die TG 04 beim Gauturnfest des Rhein-Limburg-Gaues in Bad Dürkheim stark vertreten.

1986 Bernd Drechsler gründet die Karate-Abteilung, Telse Ehlers eine Frauen-Tanzgruppe.

1987 Für über 80 Teilnehmer der TG 04 wird das 27. Deutsche Turnfest im (noch) geteilten Berlin zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Fahnenträger Klaus Machauer beim Festzug in Berlin 1987

1988 In Dahn veranstaltet der Pfälzer Turnerbund das Landesturnfest. 75 TG-ler sind bei den Wettkämpfen und dem Festzug aktiv.

1989 Die TG 04 richtet gemeinsam mit der SG DJK "Palatia" das 11. Gauturnfest des Rhein-Limburg-Gaues aus. Es ist die größte Sportveranstaltung, die Limburgerhof bisher erlebt hat. 4.000 Teilnehmer an den Wettkämpfen, 2.800 Teilnehmer beim Festzug, 1.900 Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung im Waldstadion und ca. 13.000 Zuschauer werden gezählt. Im November übergibt Dr. Hellmut Langbein nach 17 Jahren den Vereinsvorsitz an Ortwin Rohe.

1990 Das 28. Deutsche Turnfest ruft die Turnerinnen und Turner nach Dortmund-Bochum. Im Mai wird im Waldstadion die Kunststofflaufbahn eingeweiht. Wolfgang Böhm und Sabine Müller gründen eine Kinderturnstunde für 3- bis 6-jährige Buben und Mädchen.

1991 Die TG 04 richtet wieder ein sportliches Großereignis aus - das dritte Landes-Kinder-und Jugendturnfest des Pfälzer Turnerbundes. 3.000 Turnerinnen und Turner aus 100 Vereinen reisen an. Ca. 8.000 Zuschauer werden gezählt. Im Oktober wird die dringend notwendige Dachsanierung mit großem Engagement von Ortwin Rohe und seinen Helfern begonnen. Die Mitgliederzahl ist auf 1.272 angestiegen.

1992 Im März ist die Dachsanierung vollendet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 340.000 DM. Mit der Anschaffung einer vollelektronischen Video-Zeitmessanlage leiten die Leichtathleten mit ihrem Abteilungsleiter Adolf Weber eine bemerkenswerte Serie von Sportfesten im modernisierten Waldstadion ein.


Die Jahnturnhalle mit neuem Dach (Aufnahme 2004)

1993 Wolfgang Lehnert wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Bei brütender Hitze wird in Grünstadt das 12. Gauturnfest ausgetragen. Die TG 04 ist wieder stark vertreten.

1994 Günter Machauer organisiert als Festturnwart die Teilnahme am 29. Deutschen Turnfest in Hamburg. Mit einem Festakt und einer Bilderausstellung feiert der Verein sein 90-jähriges Jubiläum.

1996 Martina Meinel schließt sich mit ihrer Taekwondo-Gruppe unserem Verein an.

1998 Bei der Jahreshauptversammlung erklären 34 Mitglieder der "Li-Ho-Na" ihren Austritt aus dem Verein, um einen neuen Karnevalsverein zu gründen. Das 30. Deutsche Turnfest in München lockt 42 Teilnehmer aus Limburgerhof an.

1999 Mit 1.303 Mitgliedern wird ein neuer Höchststand erreicht. Das 2. Rheinland-Pfalz-Turnfest in Kaiserslautern wird von 45 TG-lern besucht.

2002 Am 1. Januar werden die Mitgliederbeiträge auf Euro umgestellt. Reinhold Ulrich und Dr. Hellmut Langbein werden zu Ehrenvorsitzenden ernannt. Höhepunkt des Turnerjahres ist der Besuch des 31. Deutschen Turnfestes in Leipzig. Am 11. Dezember wird der Festausschuss für die 100-Jahr-Feier gebildet.


Turnerin um 1920

2003 In drei Arbeitskreisen des Festausschusses werden die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2004 getroffen. Insgesamt 27 Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie ca. 30 Helferinnen und Helfer sorgen für einen erfolgreichen Trainings- und Wettkampfbetrieb.

2004 Die TG 04 feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Im Januar gibt der Verein eine 64-seitige Festschrift heraus. Mit zahlreichen Veranstaltungen begeht der Verein sein Jubiläum, u.a. mit einem Stadionfest (10.07.), einer Bilderausstellung (01.09. – 18.09.), einem Festakt (18.09.), einem Jubiläumsball (16.10.) sowie einer Sportgala (13.11.). Am 01.09. wird die von Adolf Weber verfasste 80-seitige Chronik „100 Jahre TG 04“ vorgestellt. Der Leichtathletikverband Pfalz verleiht Adolf Weber für seine Verdienste um die pfälzer Leichtathletik das Gerd-Hornberger-Schild.

2005 Bei der Jahreshauptversammlung am 18.03. wird Wolfgang Böhm zum 1. Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Anton Broder (Finanzen), Günter Machauer (Sportwart) und Klaus Machauer (Mitgliederverwaltung). Adolf Weber übergibt nach 25 Jahren die Leitung der Leichtathltik-Abteilung an Jochen Schwind. Im Mai fahren 52 Mitglieder zum Deutschen Turnfest nach Berlin. Die Behinderten-Sportgruppe nimmt im Juli mit ihrer Leiterin Anette Franzen mit großem Erfolg an den „Special Olympics“ in Berlin teil.

2006 Die Jahreshauptversammlung beschließt die Gründung eines Freundeskreises der TG. Dieser soll Spenden zur Schuldentilgung sammeln. Hansjörg Richter erhält für seine 30-jährige Trainertätigkeit bei den Leichtathleten den Ehrenteller als höchste Auszeichnung des Vereins. Conny Kistner, Präsidentin der LiHoNa, wird vom Bund Deutscher Karneval mit dem Goldenen Verdienstorden geehrt.

2007 Bei der Jahreshauptversammlung (16.03.) wird Peter Kistner zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, da Anton Broder nicht mehr zur Wahl antritt. Bei 1257 Mitgliedern zählt der Verein 33 Übungsleiter mit DOSB-Lizenz sowie 31 Übungsleiter bzw. Helfer ohne Lizenz. Für ihre langjährige Mitgliedschaft werden folgende Mitglieder geehrt: Emil Hirschbiel 80 Jahre, Alfred Kipper 75 Jahre und Heinz Grün 70 Jahre. Mechthilde Sautter erhält für ihr langjähriges, außerordentliches Engagement den Ehrenteller.

2008 Heinz Grün erhält als erstes LiHoNa-Mitglied den „Goldenen Löwen mit Brillanten“ vom Bund Deutscher Karneval. Die LiHoNa besteht seit 4 x 11 Jahren und feiert dies mit einer Jubiläums-Prunksitzung (19.01.). Am 10. Pfälzischen Landesturnfest in Pirmasens nehmen im Mai 27 Mitglieder teil. Mit einer Festveranstaltung begeht der Verein am 08.11. ein vierfaches Jubiläum: 50 Jahre Schützenabteilung, 4 x 11 Jahre LiHoNa, 40 Jahre Jahnturnhalle und 30 Jahre Fanfarenzug. Eine Festschrift sowie eine Bilderausstellung dokumentieren die Jubiläen.